"Jahrelang zählte der Malteserkeller zu den aktivsten kulturellen Einrichtungen
in Sachen Jazz in Westdeutschland. Bedeutende Jazzer wie Albert Mangelsdorff,
Archie Sheep, Elvin Jones, Bill Ramsey, Klaus Doldinger und, und ... gehörten
lange Zeit zum Programm. Auch als Förderer der lokalen Jazzszene hat sich der
Keller verdient gemacht (s. Jürgen Sturm, Heribert Leuchter, Am Leitner, Paul
Lovens, ...). Mangelndes Platzangebot, fehlendes Kapital und ein verunglücktes Jazzfestival (September 1981) sorgten neben dem immer schneller wechselnden Musikgeschmack im Laufe der 80er Jahre für eine Stagnation des Kellers. Die musikalischen Auswirkungen für die Aachener Jazzszene sind auch heute noch zu
spüren." so schrieben die Aachener Nachrichten im Jahre 1986.

Einen tiefen Einschnitt für den Betrieb des Malteserkellers bedeutet die fast
einjährige Zwangspause Mitte der 90er während der Bauarbeiten für den
"Milchstraßen-Komplex" auf dem Gelände des alten Parkplatzes hinter der "Suppenmensa" (die mit den Oldiethek-Feten - achja, damals), denen auch das spitzwinklige "Eingangsgebäude" des Kellers zum Opfer fällt. Diesem Umstand verdankt der Malteserkeller seinen heutigen, wunderhübschen und stilgerechten Eingang und Treppenabgang.

Nunmehr ist der Malteserkeller einer der "dienstältesten" Jazz-Clubs in Deutschland und allen Hindernissen zum Trotz harren die Mitglieder des Malteserkellers aus, um auch weiterhin der Allgemeinheit diesen etwas andersartigen "Musikschuppen" zu bieten - wie es schon vor über 30 Jahren in der Vereinssatzung stand:
"Dieser Keller soll ... die Möglichkeit bieten, sich im Rahmen kleinerer
Veranstaltungen kultureller, belehrender und geselliger Art zusammenzufinden.
Der Verein dient ausschließlich ideellen Zwecken."

Wir wären erfreut, wenn sich unter unseren geschätzten Gästen (bzw. Lesern dieser Seiten) der eine oder andere Freund des Malteserkellers fände, der sich mit großer Freude, viel Enthusiasmus und unbändigem Aufopferungswillen im Verein, an der Theke, hinter`m Plattenteller etc. einbringen und nützlich machen will. Für passiver Veranlagte besteht natürlich auch die Möglichkeit, der edlen Spenderseele freien Lauf zu lassen und sich in den Kreis der Malteserkeller-Mäzene zu gesellen. Und diejenigen, die noch keine feste Bindung eingehen wollen, seien darauf hingewiesen, dass man uns auch für nur eine Nacht mieten kann. Die Kellergeister haben ein offenes Ohr für alle Fragen ...